Flexibles Portfolio
Erfolg bedeutet für uns, dass sich die Geschäfte bestmöglich entwickeln – das muss nicht zwingend unter dem Dach von thyssenkrupp sein. Deshalb prüfen wir, ob es für manche Geschäfte sinnvoll ist, Partnerschaften einzugehen oder sie außerhalb des Konzerns besser aufgestellt sind. Seit Mai 2019 führen wir verschiedene Gespräche, um mögliche Partnerschaften und andere Portfoliooptionen auszuloten.
Die Transaktion rund um Elevator Technology ist ein erstes Beispiel der neuen Portfoliostrategie. Für uns kommt es darauf an, die Kapitalbasis von thyssenkrupp so zu stärken, dass wir das Unternehmen zukunftsfähig aufstellen können.
Deshalb verkaufen wir unser Aufzuggeschäft an das Bieterkonsortium um Advent, Cinven und RAG-Stiftung. Der Vollzug der Transaktion (Closing) und die Kaufpreiszahlung werden bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres erwartet.
Darüberhinaus arbeiten wir konkrete Pläne zur Weiterentwicklung der einzelnen Geschäfte aus und stellen diese dem Aufsichtsrat im Mai vor. Auf dieser Basis werden wir dann Portfolio-Entscheidungen treffen – welche Geschäfte aus eigener Kraft weiterentwickelt werden, welche eher in einer Partnerschaft eine führende Position erreichen können und welche besser durch andere Eigentümer fortgeführt werden sollten. Nach Erhalt des Kaufpreises ist thyssenkrupp damit in der Lage, die Umsetzung der Maßnahmen und damit den Umbau des Unternehmens konsequent voranzutreiben.