Performance first
Der Grundsatz „Performance first“ gilt für alle unsere Geschäfte gleichermaßen. In einer ersten Phase konzentrieren wir uns vor allem darauf, die Geschäfte in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zu stabilisieren. Erst dann können wir in einer zweiten Phase unsere Wettbewerbsfähigkeit so weiterentwickeln, dass alle unsere Geschäfte führende Marktpositionen einnehmen können.
Unsere Mittelfristziele bleiben auch für das neue thyssenkrupp bestehen. Wir haben einen klaren Plan, wie wir diese Ziele erreichen. Zu „Performance first“ gehört aber auch die Feststellung, dass wir Geschäfte in unserem Portfolio haben, bei denen die bisherigen Fortschritte bzw. die aktuelle Marktsituation uns aus heutiger Perspektive überhaupt nicht zufrieden stellen. Wir prüfen, ob und wie wir diese Einheiten nachhaltig weiterentwickeln können. Das betrifft aktuell insbesondere drei Geschäfte: Federn und Stabilisatoren, System Engineering und Grobblech. Wir sehen zwar Chancen für eine Weiterentwicklung, aber nicht notwendigerweise unter dem Dach von thyssenkrupp.
Unser neues konzernweites Performance-Programm beinhaltet auch den bereits angekündigten Abbau von 6.000 Stellen. Für diese strategische Neuausrichtung haben wir bereits eine Grundlagenvereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern geschlossen. Denn unser Anspruch ist es wie bisher, Veränderungen mit unseren Mitarbeitern zu gestalten. Zum Ende des Kalenderjahres werden wir zu diesem Thema und zu den drei Geschäften Federn und Stabilisatoren, System Engineering und Grobblech weitere Details nennen können.